Queen Mary 2 und Hamburg – das nennt man Liebe
Sie lieben „ihre“ Queen! Und das will etwas heißen, denn Hamburger sind royalistischer Neigungen eher unverdächtig. Doch wenn die Queen Mary 2 kommt, spähen viele schon frühmorgens nach ihrer Silhouette auf der Elbe. Und Tausende stehen abends Spalier, wenn das Schiff bei der Ausfahrt Elbphilharmonie und Michel passiert. Seit im Juli 2004 erstmals das Horn der Queen Mary 2 über die Elbe tönte, pflegen Schiff und Stadt eine innige Beziehung. Nirgends auf der Welt werde das Schiff so gefeiert, sagte der ehemalige Commodore Bernard Warner, früherer Chef-Kapitän der Cunard-Flotte. So staunen nicht nur die Passagiere, sondern auch immer wieder erfahrene Crew-Mitglieder über die Bootsschwärme, die jedes Auslaufen begleiten, oder über das Personal des Hotels Louis C. Jacob am Elbufer, das zum Abschied traditionell aus allen Fenstern Tisch- Betttücher schwenkt und „Rule Britannia“ aus großen Lautsprechern schallt. Nicht zuletzt diese Begeisterung in Hamburg hat dazu beigetragen, dass hier 2012 wieder sechs Reisen der großen „Queen“ sowie drei Reisen der kleineren Schwestern Queen Elizabeth und eine Reise der Queen Victoria starten – so viele wie nie zuvor in einem Jahr.
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